Wirtschaft
Samstag, 4. September 2010 - Bauminister Ramsauer will beim Sparpaket noch nachverhandeln
Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) will beim Sparprogramm der Regierung nachverhandeln: Er werde sich bei den Haushaltsberatungen des Bundestages dafür einsetzen, die geplante Kürzung der Städtebauförderung "etwas abzumildern", sagte Ramsauer in Berlin. Er habe das "Gesamtpaket" im Kabinett zwar "insgesamt mitgetragen", er kenne jedoch keinen Minister, der in Einzelberatungen nicht versuchen würde, "da und dort die Dinge zu glätten".
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Samstag, 4. September 2010 - Agrarmarktspekulationen werden zum internationalen Thema
Die internationale Gemeinschaft nimmt den Kampf gegen missbräuchliche Spekulationen auf den Agrar- und Rohstoffmärkten auf. Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO kündigte ein Sondertreffen im September an; Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will das Thema auf dem Agrargipfel im Januar 2011 in Berlin besprechen. Auch auf dem G-20-Gipfel sollen die Spekulationen ein Schwerpunktthema sein.
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Samstag, 4. September 2010 - Kunden der Kabul Bank wollen Ersparnisse retten
Vor den Filialen der unter Korruptionsverdacht stehenden afghanischen Kabul Bank haben sich erneut lange Schlangen gebildet, weil viele Kunden ihr Geld abheben wollten. Nachdem die Filialen am Freitag wegen eines Feiertags geschlossen waren, strömten die Menschen nun wieder zu der Bank, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
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Samstag, 4. September 2010 - Umweltsünder sollen in China keine Kredite mehr bekommen
Umweltsünder sollen in China keine Firmen-Kredite mehr bekommen. Die Regierung wies laut Berichten staatlicher Medien die Banken des Landes an, keine Kredite mehr an Unternehmen zu vergeben, die die Umwelt besonders stark verschmutzen oder zu viel Energie verbrauchen. Die Zentralbank des Landes habe eine Datenbank eingerichtet, auf der die einzelnen Banken die Umweltwerte der Unternehmen einsehen können. Darin sehen mehr als 30.000 Datensätze enthalten.
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Samstag, 4. September 2010 - Deutsche glauben nicht an Vorteile durch Aufschwung
Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger sind nach einer Umfrage skeptisch, dass sie vom derzeitigen Aufschwung der Wirtschaft persönlich profitieren werden. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine von ihr in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage berichtete, waren nur weniger als ein Drittel der Befragten zuversichtlich, dass der Konjunkturaufschwung bei ihnen persönlich ankommen werde.
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Freitag, 3. September 2010 - Serie mysteriöser Säureanschläge auf Schweizer Banker
Eine Serie mysteriöser Säureanschläge auf Banker beschäftigt derzeit die Schweizer Polizei. Wie die Zeitung "Tribune de Genève" berichtete, wurden bislang mindestens neun Päckchen mit einer ätzenden Flüssigkeit an die Privatadressen von Bankern in Genf und dem benachbarten Kanton Waadt gesandt. Mindestens vier Menschen wurden demnach verletzt, darunter auch ein Kind.
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Freitag, 3. September 2010 - Petrobras plant Kapitalerhöhung für Tiefseeölbohrungen
Für die Erschließung neuer Erdölquellen unter der Tiefsee vor der Küste Brasiliens will der Ölkonzern Petrobras bis zu 64 Milliarden Dollar (50 Milliarden Euro) einsammeln. Petrobras will nach eigenen Angaben 2,1 Millionen neue Aktien und 1,5 Millionen Vorzugsaktien für insgesamt 111 Milliarden Real (64 Milliarden Dollar) ausgeben. Bei entsprechender Nachfrage könne das Angebot auch noch erhöht werden. Die 64 Milliarden Dollar wären eine Kapitalerhöhung um mehr als 40 Prozent - das Unternehmen ist 150 Milliarden Dollar schwer.
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Freitag, 3. September 2010 - Russland verlängert Getreideexportverbot bis Sommer 2011
Das in Russland wegen der anhaltenden Trockenheit im August verhängte Exportverbot für Getreide wird bis zum Sommer kommenden Jahres verlängert. Ministerpräsident Wladimir Putin kündigte im russischen Fernsehen an, dass das Embargo nicht vor "der Ernte des nächsten Jahres" und vor Abschluss einer Inventur der Vorräte aufgehoben werde. Damit solle Stabilität gewährleistet und zugleich vermieden werden, "unnötige Ängste zu schüren".
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